Regionaler Handball

HSG Wittlich muss sich neu erfinden

Wie und wo geht’s weiter für die HSG Wittlich? Die Verbandsliga-Herren stehen vor herausfordernden Wochen. FOTO: Sebastian J. Schwarz / sjs / Sebastian J. Schwarz

Wittlich. Handball-Verbandsliga West: Der enge Titelkampf und der Abgang von Überflieger Kai Lißmann sorgen bei der HSG für spannungsreiche Zeiten.

Der Spielplan treibt das Ganze noch auf die Spitze – als ob der Titelkampf in der Handball-Verbandsliga West nicht so schon spannend genug wäre. An den letzten beiden Spieltagen im April bekommt es die derzeit auf Platz zwei liegende HSG Wittlich mit dem Dritten DJK St.­ Matthias und dem Tabellenführer Saarburg zu tun. „Da wird wohl die Meisterschaft entschieden, aber wir dürfen uns nicht nur auf diese beiden Partien konzentrieren“, sagt Wittlichs Trainer Heinz Hammann, der auch den Viertplatzierten HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II keinesfalls weg vom Fenster sieht.

Für die HSG sind es derzeit aufwühlende Zeiten. Nicht nur das Meisterschaftsrennen hält den Verein in Atem, sondern auch die Kaderplanung für die nächste Saison, die vor allem nach dem Abgang von Überflieger Kai Lißmann zum TuS Daun zu einer großen Herausforderung wird. „Kai ist der absolute Führungsspieler bei uns. Ohne ihn stünden wir nicht so weit oben. Viele fragen: Wie soll es ohne Kai weitergehen? Jeder überträgt Verantwortung auf ihn. Diese Last müssen wir künftig auf mehrere Schultern verteilen“, sagt Hammann.

Die HSG muss sich neu erfinden. Der Trainer hofft, dass durch eine noch engere Verzahnung mit der A-Jugend der Pool an Spielern verbreitert und damit die Trainingsarbeit verbessert werden kann. „Wir werden nächste Saison gemeinsam mit der A-Jugend trainieren“, kündigt Hammann an, der dem Coach des Nachwuchses, Frank Staskewitz, eine sehr gute Arbeit bescheinigt.

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