Basketball

Jetzt wird’s richtig ernst: Gladiators nach Paderborn-Pleite vor bedeutendem Duell

Seine 22 Punkte und elf Rebounds haben nicht gereicht: Jermaine Bucknor und die Gladiators haben in Paderborn verloren. FOTO: Gladiators Trier

Trier/Paderborn. Nach der Niederlage in Paderborn greift Gladiators-Trainer Christian Held zu ungewöhnlicher Maßnahme. Am kommenden Samstag kommt’s zu einem richtungsweisenden Spiel in der Arena.

Wie brisant die Lage ist, zeigt sich am Sonntagmittag. Am Tag nach Auswärtsspielen heißt’s für die Römerstrom Gladiators Trier meist: ausruhen! Und am Sonntag? Da ist alles anders. Um 3 Uhr am Morgen kommt das Team von Trainer Christian Held aus Nordrhein-Westfalen zurück. Im Gepäck: die nächste Pleite. 90:93 (42:45) hieß es am Samstagabend beim Viertletzten Uni Baskets Paderborn. Wieder verloren, wieder über 90 Punkte kassiert, wieder Ernüchterung: Trier rutscht in der Tabelle auf Rang acht ab. Die Lage, sie spitzt sich immer weiter zu, die Playoffs sind in Gefahr.

Aus diesem Grund bittet Gladiators-Coach Held sein Team am Sonntag um 12 Uhr zunächst zur Videoanalyse, danach zum Training. „Man muss“, sagt Held am Sonntagnachmittag hörbar enttäuscht, „man muss an den Dingen arbeiten“.

Die Dinge, sie haben einen Namen: Am Samstag in Paderborn heißen sie „Rebound-“ und „Defensivarbeit“. Während sich Trier – das ohne die Verletzten Kevin Smit, Kilian Dietz und Lucien Schmikale angetreten ist  – gegen Paderborn offensiv verbessert präsentiert im Vergleich zum Debakel gegen Hanau, ist das defensiv mal wieder ein ganz schwacher Auftritt des Held-Teams. Und das, obwohl der Chefcoach vor der Partie noch betont hatte: „Der Fokus liegt klar auf der Defensive.“

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