Spendenaktion

Dass die Wolsfelder Orgel jetzt wieder klingt ...

Haben bei der Sanierung der Wolsfelder Orgel kräftig mit angepackt (linkes Foto, von links): Johann Bayerschen, Ludwig Hoffmann und Peter Schmitt. FOTO: tv / Sandra Hoffmann

Wolsfeld. ... und das noch viel schöner als vorher, hat einen guten Grund. Und der hat mit einem Puzzle zu tun.

(utz) „Damit hätte keiner gerechnet“: Sandra Hoffmann, Vorsitzende des Pffarrgemeinderats Wolsfeld  und Dekanatssekretärin in Bitburg, ist immer noch ganz baff, wenn sie an die Spendenaktion für die Wolsfelder Orgel denkt. Denn innerhalb weniger Monate hatte die Pfarrgemeinde die 18 500 Euro für die simple Reparatur des Instrumentes zusammen, das zur Kirmes 2017 endgültig seinen Geist aufgegeben hatte.

Und mehr noch:  Es wurden sogar mehr als 31 000 Euro (Stand Februar) gespendet, so dass eine umfangreichere Instandsetzung möglich wurde. Dadurch konnte Orgelbauer Hubert Fasen aus Oberbettingen mit Arbeiten beauftragt werden, die über das Notwendigste, also die Wiederherstellung der Bespielbarkeit, hinausgingen.  „Das waren  unter anderem eine Überarbeitung der Pfeifen, des Gebläses, der Elektronik, des Motors und des  Orgeltisches. Zudem wurde zusätzlich ein gebrauchtes Register eingebaut“, erklärt Hoffmann. Was sich unbedingt gelohnt habe. Denn die Orgel klinge nun viel schöner und runder. Wer das hören will, ist am Ostermontag (siehe Extra) in der Messe willkommen, wenn das Instrument eingeweiht wird.

Aber wie kam das Geld noch mal  so schnell zusammen? Ach ja, durch eine geniale Idee. TV-Leser erinnern sich an einen Artikel vom 29. Mai 2018,  Spender und Gottesdienstbesucher werden es ebenso wissen. Für die anderen sei es nochmal erwähnt: Der Wolsfelder Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat hatten ein Puzzle aus 1800 Teilen erstellt, auf dem ein Foto der Orgel zu sehen war.

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