Stadtentwicklung in Bernkastel-Kues

Nackte Wand regt weiter Phantasie an

Die Betonwand an der Burg Landshut soll den modernen Aufzug verdecken. Doch nun ist auch ihre Gestaltung ein großes Thema. FOTO: Klaus Kimmling

Bernkastel-Kues. Viele Leute machen sich Gedanken über die Gestaltung des Betonblocks an der Burg Landshut. Demnächst werden auch die Bernkastel-Kueser Kommunalpolitiker ganz offiziell Stellung beziehen.

Die Winterpause der im Juli 2017 wieder eröffneten Burg Landshut ist beendet. Manch einer der das mit einem Millionenaufwand sanierte Gelände und das Restaurant oberhalb von Bernkastel-Kues in nächster Zeit besuchen wird, dürfte auch die Betonwand am Eingang näher unter die Lupe nehmen – wenn er die Diskussion darüber verfolgt hat. Soll die bisher nackte Wand beschriftet werden? Und wenn ja, mit welchem Spruch oder Gedicht. Der Bernkastel-Kueser Bürger Gerhard Lenssen hat diese Diskussion über die Grenzen der Region  in Gang gesetzt und auch für ein großes Echo bei den TV-Lesern gesorgt.

Wie berichtet, schlägt Lenssen vor ein Gedicht des Schweizer Lyrikers Eugen Gomringer auf der Wand zu verewigen. Es steht seit Jahren auf einer Wand der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, soll aber weg, weil sein Inhalt angeblich sexistisch und frauenfeindlich ist.

Es gibt ganz unterschiedliche Anregungen der Leser. Einige befürworten Lenssens Vorschlag, andere präferieren moselländische Verse, wieder andere befürworten den Status quo.

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