Kultur

So will Trier das Exhaus retten

Der Empfangsbereich im Exhaus-Keller ist zurzeit eine Baustelle. Hier stand die Theke, an der Fans und Besucher sich erfrischen konnten, bevor sie ins große oder kleine Exil zur Livemusik verschwanden. FOTO: Trierischer Volksfreund / Jörg Pistorius

Trier. Zum ersten Mal zeigt eine detaillierte Finanzplanung, wie es mit dem insolventen Betreiberverein und dem beliebten Jugendkulturzentrum weitergehen soll. Die Stadt zahlt Zuschüsse in Höhe von 195 000 Euro.

Seit drei Wochen ist Cornelius Günther der Chef des Exhauses. Der bisherige Streetworker hat die Leitung von Thomas Endres übernommen. „Die Belastung ist hoch“, sagt Günther. „Aber es gibt gute Nachrichten, und wir sind uns sicher, dass es mit dem Exhaus weitergehen wird.“ Der Betreiberverein hat im Februar den Antrag auf Insolvenz gestellt, das Verfahren wurde am 1. Mai eröffnet.

Ein Finanzplan für das Exhaus ist momentan in den politischen Gremien der Stadt Trier unterwegs. Im Jugendhilfeausschuss wurde er am Dienstagabend mit 14 Jastimmen bei vier Enthaltungen angenommen. Am kommenden Dienstag, 18. September, wird der Plan den Sozialdezernatsausschuss erreichen und danach zur finalen Abstimmung auf der Tagesordnung des Stadtrats landen.

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