Musik

Moselfest Trier-Zurlauben: Versöhnliche Geste nach Zoff

So sah „Electronic River“ aus: Das Berliner DJ-Duo Lexy & K-Paul hat 2015 nicht nur Hunderte Zuhörer, sondern auch Dutzende Mittänzer. In diesem Jahr wird es das Festival nicht geben. FOTO: Frank Goebel (fgg)

Trier. Wenn die Emotionen hochkochen: Der Geschäftsführer der KG Wieweler entschuldigt sich bei Eventmanager Matthias Sonnen.

Das Moselfest Zurlauben startet am 6. Juli, doch noch steht nicht fest, welche Musiker und welche Bands live spielen werden. Die Organisatoren des MGV Zurlauben 1896 und der KG „M’r wieweln noch en Zalawen“ 1911 – die beiden Vereine sind die Veranstalter – rotieren zurzeit, um nach der Absage des Trierer Gastronoms und Eventmanagers Matthias Sonnen ein neues Programm zusammenzustellen. Eine schwierige Situation, in der Emotionen schnell die Regie übernehmen können.

Genau das sei geschehen, sagt Peter Kretzschmar, der Geschäftsführer der Wieweler. Im Gespräch mit dem TV hatte er am Montag den Vorwurf geäußert, Matthias Sonnen habe die Macher von Zurlauben „im Regen stehen lassen.“ Der Hintergrund: Sonnen hatte alle seine Stände, seine Bühne und sein Programm abgesagt, Er habe in diesem Jahr weniger Platz auf dem Festgelände, würde drei oder vier Stände verlieren und könne deshalb sein Programm nicht mehr refinanzieren.

Diesen Vorwurf nimmt Kretzschmar zurück. Er wendet sich am Dienstag an den TV und erklärt: „Im Namen des Festausschuss Zurlaubener Moselfest möchte ich unmissverständlich klar stellen, dass die Formulierung, Herr Sonnen habe uns im Regen stehen lassen, meinerseits unglücklich gewählt und im Ausdruck sicherlich falsch war. Hierfür möchte ich mich in aller Form entschuldigen.“

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