Frauen-Handball

Trierer Miezen: Starker Start, schlechtes Ende

Zufrieden trotz der Niederlage: Miezen-Trainerin Elena Vereschako (rechts) lobte den Kampfgeist ihrer Mannschaft. FOTO: TV / HANS KRAEMER

Trier. Zweite Bundesliga: MJC verliert Derby gegen Mainz mit 22:27.

Erst die knappe Niederlage der deutschen Männer-Nationalmannschaft im Spiel um Platz drei gegen Frankreich, und dann eine letztlich deutliche Heimniederlage der Trierer Miezen: Für die Handball-Fans in der Arena Trier gab es am Sonntagnachmittag nichts zu jubeln. Ein klarer Bruch im Spiel nach der Halbzeitpause und viele vergebene Chancen in der ersten Halbzeit haben den Miezen gegen den Tabellenvierten 1. FSV Mainz 05 ein besseres Ergebnis gekostet. So stand Trier nach dem ersten von drei Heimspielen in Serie – am 2. Februar kommt Rosengarten, am 10. Februar der BSV Sachsen-Zwickau – mit leeren Händen da. Die Mainzer Dynamites freuten sich dagegen über den letztlich klaren 27:22 (9:8)-Auswärtserfolg.

Die Anfangsphase der Partie war auf beiden Seiten von großer Nervosität geprägt. Nach einer Viertelstunde stand es nur 2:2 – die Folge einer aggressiven Trierer Abwehrleistung, vieler Fehlversuche und starker Torhüter-Leistungen. Noch besser als Miezen-Torfrau Melanie Eckelt, die in der ersten Halbzeit sechs Paraden zeigte, war bei den Mainzer Dynamites Kristin Schäfer: Die Gäste-Keeperin entschärfte zwölf Würfe der Miezen, denen im Abschluss allerdings häufig die Härte und Präzision fehlte.

So verpassten es die Miezen, ihre 5:3-Führung (19.) auszubauen und frühzeitig wegzuziehen. Die Gäste gingen in der 24. Minute erstmals mit 6:5 in Führung und behielten den Ein-Tore-Vorsprung bis zur Pause (9:8). Der Mainzer Trainer Thomas Zeitz sprach nach der Partie von einem erwartet schweren Spiel: „Trier hat es gut und clever gemacht, wir kamen nicht so zu unserem Tempospiel. Das war auch der Qualität von Trier geschuldet.“

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