Handball-Rheinlandliga Männer

Hunsrück-Derby: Abschied vor 500 Zuschauern

Volles Haus: Zum Derby zwischen der SG Gösenroth/L (rote Trikots) und der HSG Irmenach/K/H (gelbe Jerseys) kamen 500 Zuschauer nach Sohren. Die beiden Trainer Jochen Tatsch (Bild unten, links) und Timo Stoffel machen künftig wohl gemeinsame Sache. FOTO: Sebastian J. Schwarz / sjs / Sebastian J. Schwarz

Gösenroth/Irmenach. Vor der Kooperation standen sich die SG Gösenroth/L und die HSG Irmenach/K/H letztmals gegenüber. Einfach wird das Zusammenwachsen nicht.

Das vorerst letzte Hunsrück-Derby im Männerhandball ist Geschichte. Vor 500 Zuschauern in Sohren standen sich die Rheinlandliga-Männer der SG Gösenroth/Laufersweiler und der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch zu einem ,Abschiedsspiel’ gegenüber (siehe Infobox rechts). Ab der nächsten Saison kooperieren beide Mannschaften auch im Herrenbereich. Die Folge ist eine Mannschaft aus beiden Teams, die als HSG Hunsrück firmiert (der TV berichtete).

Gösenroth siegte im letzten Akt mit 27:21 – somit bleibt der SG (und damit der neuen HSG) die theoretische Chance auf einen Aufstieg in die Oberliga. War das Resultat also schon im Vorfeld ausgemachte Sache? Bernd Everding, Geschäftsführer Sport der HSG Irmenach/K/H, widerspricht guten Gewissens: „Wir haben zwar die ersten zehn Minuten verschlafen. Insgesamt hat aber jeder, der in der Halle war, gesehen, dass unsere Mannschaft die Partie keineswegs herschenken wollte.“

Unabhängig davon wäre für die neue HSG Hunsrück ein Beginn in der Oberliga eine „Riesen-Erleichertung“, sagt Everding. Grund: Dann könnten auch die Spieler, die nicht in den Kooperations-Kader der ersten Mannschaft aufgenommen werden, mit der Reserve weiterhin in der Rheinlandliga auflaufen.

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