Basketball

Der saarländische Oldenburger

Das jüngste Trainerteam der ProA: Gladiators-Cheftrainer Christian Held (links) und sein Assistent Marc Hahnemann. FOTO: Sebastian J. Schwarz / sjs / Sebastian J. Schwarz

Trier. Vor dem Gladiators-Heimspiel gegen Hanau spricht Triers Co-Trainer über seine außergewöhnliche Karriere.

Wenn Holger Smit das damals gewusst hätte. Dieser Hahnemann, der wird eines Tages mal seinen Sohn trainieren? Nach dieser Aktion? Die Vorfreude, sie hätte sich in Grenzen gehalten – aber ganz sicher. Rückblick: Es ist Anfang der 2000er. An das exakte Jahr erinnert sich Marc Hahnemann heute nicht mehr. Hoch oben im Emsland stehen sich an jenem Tag die Basketball-Jugendteams des Oldenburger TB und der TSG Westerstede gegenüber. Im Trikot des OTB: Kevin Smit – heute Flügelspieler der Römerstrom Gladiators Trier. Im Trikot der TSG: Marc Hahnemann – heute Co-Trainer der Römerstrom Gladiators Trier. Beide Jahrgang 1991, Hahnemann ist ein paar Tage älter.

Smit ist zu dieser Zeit schon eine Hausnummer in und um Basketball-Oldenburg. Zum einen: Weil Smits Vater Holger bereits für den OTB in der 1. Bundesliga aktiv war, der Name Smit für Basketball-Tradition in der Region steht. Zum anderen: Weil der Flügel- und Aufbauspieler als großes Talent gilt, dem bereits damals eine Profikarriere vorausgesagt wird.

„Kevin“, erzählt Marc Hahnemann im Januar 2019, „Kevin war immer einer der besten Spieler in der Mannschaft. Einer, vor dem unser Trainer stets gewarnt hat. Er war bekannt – im Gegensatz zu mir.“ Heißt im Spiel: keine einfachen Punkte für den jungen Smit.

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