Leichtathletik

Sophia Junk schafft mit Staffel WM-Norm

Saargemünd/Pliezhausen/Köln. Leichtathleten aus der Region erzielen gute Resultate. Auch Lena Johanns nimmt eine wichtige Hürde.

Sophia Junk ist auf dem besten Weg zu einer weiteren internationalen Meisterschaftsteilnahme. In Pliezhausen (Baden-Württemberg) führte die aus Konz stammende U-20-Staffel-Europameisterin und -Weltrekordlerin das deutsche 4 x 100-Meter-Quartett locker zur Junioren-Weltmeisterschaftsnorm (45,70 Sekunden). Das Quartett Vicktoria Dönicke, Katrin Grenda (TuS Jöllenbeck) Lara Hümke (Kaiserslautern) und die für die LG Rhein-Wied startende Junk (dritte Position) überquerten nach 44,71 Sekunden die Ziellinie.

Junks Saisoneinstand war ein Höhepunkt aus Sicht der Leichtathleten der Region Trier am langen Christi-Himmelfahrt-Wochenende. Ebenfalls in Pliezhausen lief Mittelstrecklerin Chiara Bermes vom Post-Sportverein Trier (PST) über 1000 Meter 3:02,23 Minuten und belegte damit im B-Lauf der Frauen den achten Platz.

Als einzige Teilnehmerin der Region beim internationalen Vergleichskampf „Pokal der Freundschaft“ im französischen Saargemünd verpasste Bermes‘ Vereinskameradin Lotta Schlund die erhoffte Norm für die deutsche Meisterschaft über 1500 Meter (4:32,50 Minuten) als Drittplatzierte in 4:43,42 Minuten klar. Die 23-Jährige sammelte damit wertvolle Punkte für den Sieg der weiblichen Landesauswahl. In der Gesamtwertung mussten sich die Frauen und Männer aus Rheinland-Pfalz knapp dem Saarland geschlagen geben.

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