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Schiedsrichterwart Schmitt: „Schach auf 2,43 Metern Netzhöhe“

Pfeift bis hinauf zur Dritten Liga und leitet das Schiriwesen im Rheinland: Klaus Schmitt aus Longuich. Foto: privatFOTO: privat

Longuich. Klaus Schmitt leitet Spiele bis zur Dritten Liga und ist Verbands-Schiedsrichterwart. Der Insider verrät, was ihn am Volleyball so reizt und nennt die Probleme des Volleyballs in der Region.

Zur Schiedsrichterei kam Klaus Schmitt eher zufällig: „Die Spieltage wurden und werden ja meist als Dreierturniere ausgetragen. Da ist es üblich, dass die jeweils pausierende Mannschaft die Schiedsrichter stellt. 1991 ging es so bei mir los.“ Inzwischen ist der 56-Jährige auch als Schiedsrichterwart des Volleyballverbandes Rheinland für die Aus- und Weiterbildung der Unparteiischen zuständig – und selbst bis hinauf zur Dritten Liga im Einsatz, um den ordnungsgemäßen Ablauf der Spiele zu überwachen. „Primär geht es darum, technische Fehler zu ahnden und zu schauen, dass ein vernünftiges Spiel zustande kommt“, sagt Schmitt, früher selbst Volleyball-Aktiver in Kenn und später dann bei der TG Konz, bei der Kolpingsfamilie Schweich und lange Zeit beim TV Ehrang, dem er auch heute noch angehört.

Aufpassen muss ein Referee unter anderem, ob ein Ball den Boden berührt, eine Mannschaft den Ball mehr als dreimal in den eigenen Reihen führt, ein Akteur das Spielgerät hält, statt es zu schlagen oder aber mit dem Netz in Kontakt kommt.

„Ein früherer Lehrer von mir hat mal gesagt, Volleyball sei wie Schach – nur auf 2,43 Metern Netzhöhe.“ Schmitt schätzt vor allem die strategische Ausprägung des Spiels, das er als „sehr fair“ einstuft – und das sowohl vom Verhalten der Akteure auf dem 18 Meter langen und neun Meter breiten Feld, als auch auf den Rängen.

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