Rollstuhlbasketball

Dolphins Trier: Rhinos zu Gast an der Mosel

Wappen_Dolphins_2015 FOTO: TV / Lambrecht, Jana

Trier. Die Moselaner treffen im ersten Spiel nach der Winterpause auf Wiesbaden.

Wenn das Nashorn auf Touren kommt, ist es kaum zu stoppen. So ungefähr könnte man den Hashtag #YouCantStopARunningRhino übersetzen, den die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden gerne verwenden. So ganz oft ist das dem Team um die Bitburgerin Marina Mohnen aber in dieser Saison noch nicht gelungen. Die Rhinos gastieren am Samstag als Tabellenachter im Rollstuhlbasketball-Bundesliga-Duell in Trier (18 Uhr, Uni-Halle). Die Dolphins, aktuell Vierter, haben auch schon das Hinspiel am Rhein souverän gewonnen (83:51).

Alles easy also vor der Partie? Nein, findet Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan. Er traut den Rhinos deutlich mehr zu als den Abstiegskampf. Noch am vergangenen Wochenende konnte er beim Selection Camp der deutschen Nationalmannschaft Spieler des nächsten Gegners begutachten. „Ich habe gesehen, dass die Jungs fahrerisch wirklich was drauf haben“, sagt Passiwan. „Daher ist es mir sehr wichtig, den Gegner nicht zu unterschätzen. Das gebe ich auch in jedem Training so an mein Team weiter. Zwar stehen die Rhinos eher am Schluss der Tabelle, doch nach den Leistungen am Wochenende bin ich mir sicher, dass da sehr viel Potenzial schlummert. Ich möchte nicht, dass sie dieses gegen uns abrufen können.“ Das erste Spiel nach der Winterpause sei immer schwierig. „Es wird kein leichtes Spiel werden, doch mit unseren Fans im Rücken kämpfen wir dafür, die Punkte an der Mosel zu behalten“, sagte Assistenztrainer Frank Doesken.

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