Motorsport

TV-Serie Spochtipedia: Kartfahren schult Respekt und Kampfgeist

Franz-Rudolf Ubach, Vorstand Sport im ADAC Mittelrhein. FOTO: TV / privat

Der Königsweg in verschiedene Motorsport-Serien ist noch immer der Kartsport. Franz-Rudolf Ubach, Sport-Vorstand des ADAC Mittelrhein, erläutert im TV-Interview, warum das so ist. Und er gibt Tipps für Interessierte.

Spätere Motorsport-Stars sind durch die Schule des Kartsports gegangen. Warum ist er noch immer die wichtigste Kaderschmiede?

Ubach: Bereits mit acht Jahren kann man Kart-Lehrgänge besuchen. Dort erlernt man neben dem Beherrschen der Technik auch frühzeitig die Grundregeln eines Rennablaufs kennen. Dazu zählen auch das internationale Sportgesetz, Flaggenkunde, Dokumentenabnahme, technische Abnahme, Trainings, Qualifikationen und natürlich die Rennatmosphäre.

Die Piloten werden früh zu präzisem Fahren erzogen und lernen gleichzeitig, wie sich technische Veränderungen (zum Beispiel Luftdruck und Spurweite) auf das Fahrverhalten auswirken.

Speziell auf den Formelsport bezogen: Was kann man für ihn im Kartsport lernen?

Ubach: Die freistehenden Räder erleichtern die Suche nach genauen Einlenkpunkten. Formel-Autos sind wie Karts sehr leichte Rennwagen, die zu einer sauberen Fahrweise zwingen. Drifts sind nicht zielführend. Wie im Kartsport geht es in den Pulks sehr eng zu. Respekt und Rücksichtnahme gepaart mit gleichzeitigem Kampfgeist sind wichtige Faktoren, um erfolgreich zu sein.

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