Laufen

Maare-Mosel-Lauf: Mit Rückenwind und Regenbogen

Der Lauf am Schalkenmehrener Maar vorbei ist einere der landschaftlichen Höhepunkte des Halbmarathons des Maare-Mosel-Lauf. FOTO: TV / Holger Teusch

DAUN/GILLENFELD. Yvonne Engel verbessert beim 21. Maare-Mosel-Lauf den 15 Jahre alten Halbmarathon-Rekord. 1049 Sportler liefen zwischen Daun und Gillenfeld.

  Kühle Temperaturen und viel Rückenwind auf den Punkt-zu-Punkt-Strecken zwischen Daun und Gillenfeld machten den 21. Maare-Mosel-Lauf am Samstag zu einem der schnellsten in seiner Geschichte. Visueller Trost für einen Teil der Halbmarathonläufer, die in den Regen kamen: ein Regenbogen über dem Zielort Gillenfeld.

Diesen konnten die schnellsten Frauen über 21,1 Kilometer beim Ziel bewundern. Zweimal wurde der 15 Jahre alten Streckenrekord (1:27:59) unterboten. Yvonne Engel vom Lauftreff Schweich schraubte die neue Bestmarke auf 1:26:36 Stunden. „Wir hatten vorher geguckt, wo der Streckenrekord steht, weil ich ihn vor ein paar Jahren ganz knapp verpasst hatte. Und dann hat Michelle mich ganz schön gejagt“, sagte die 41-Jährige mit Blick auf ihre in 1:27:31 Stunden persönliche Bestzeit laufende Vereinskameradin Michelle Bauer. Den Schweicher Erfolg komplett machte Vorjahressiegerin Marina Wierz als Drittplatzierte (1:33:37).

Mit der sechstschnellsten Zeit der Maare-Mosel-Lauf-Geschichte (1:13:52) erzielte Sammy Schu seinen sechsten Halbmarathon-Sieg. Damit zog der 25-Jährige vom LTF Marpingen mit dem Trierer Dietmar Bier (2004-07, 2009, 2011) gleich. Der Saarländer musste sich allerdings ganz schön strecken, um Martin Müller abzuschütteln. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange an Sammy dran bleiben kann. Erst bei Kilometer 18 musste ich ihn laufen lassen“, freute sich der 27-Jährige von der LG Meulenwald Föhren über nur sieben Sekunden Rückstand auf den Sieger der vergangenen fünf Jahre.

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