Silvesterlauf

Crosslauf-Asse gewinnen Silvesterlauf (Fotos)

FOTO: Holger Teusch

Trier. Mit 250 Kilogramm Konfetti, 2500 Trillerpfeifen und 4500 Wunderkerzen haben mehr als 10.000 Zuschauer den zwölften Sieg einer deutschen Läuferin beim Silvesterlauf in Trier gefeiert. Elena Burkard von der LG farbtex Nordschwarzwald setzte sich über 5 km in 15:59 Minuten durch. Im Asselauf der Männer siegte Crosslauf-Vizeeuropameister Isaac Kimeli aus Belgien in 23:01 Minuten.

Elena Burkard war sich bis zum letzten Meter des Fünf-Kilometer-Strecke im Sparkassen-Elitelauf der Frauen nicht sicher, dass sie wirklich den bedeutendsten der mehr als 100 deutschen Silvesterläufe gewinnen würde. „Erst, als ich ins Ziel gelaufen bin, war ich mir wirklich sicher“, sagte die 26-Jährige überwältigt. Zwar hatte sie erst drei Wochen zuvor bei der Crosslauf-Europameisterschaft als Siebtplatzierter ihre gute Form unter Beweis gestellt, aber danach sei sie krank gewesen. „Ich wollte noch gut trainieren und konnte nicht so viel machen. Ich bin so froh, dass es jetzt wieder läuft. So kann das neue Jahr starten.“

Die erfolgreichen deutschen Crossläuferinnen zeigten im Rhythmus der Sambatrommeln, dass sie die gute Form von der EM konservieren konnten. U23-Vizeeuropameisterin Anna Gehring (ASV Köln) wurde vier Sekunden hinter Burkard Zweite. Die 22-Jährige distanzierte Beatha Nishimwe (16:06), die 1500-Meter-Rekordlerin (4:08,75 Minuten) des rheinland-pfälzischen Partnerlands Ruanda und Sylvia Medugu (16:12). Die in Dänemark lebende Kenianerin wurde zum dritten Mal hintereinander Vierte beim Trierer Silvesterlauf.

Die für den Ausrichterverein Silvesterlauf Trier startende Hindernislauf-Europameisterin Gesa Krause belegte als sechstbeste Deutsche den zwölften Platz. „Es ist nicht so, dass ich die Arme hochreiße und sage, das war der geilste Lauf. Aber man kann darauf aufbauen“, sagte die 26-Jährige, die mit 16:41 Minuten etwa genauso schnell lief, wie bei ihrem 13. Platz vor einem Jahr. „Später in der Halle 4:10 Minuten über 1500 Meter gelaufen“, ordnet Krause das Resultat im langfristigen Trainingsaufbau ein. Und im Vergleich zu 2017 sei der Lauf sehr viel flüssiger gewesen.

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