Zum Glück für die Miezen hatten die Gäste die Partie nach dem 9:1 weitgehend abgehakt und spielten nicht mehr so konzentriert und motiviert, so dass die Triererinnen zumindest noch ein bisschen näher herankamen. Mehr als sieben Feldtore und ein 8:16 sprangen zur Pause aber nicht heraus – was der MJC angesichts der Leistung sogar noch schmeichelte. „Wir haben 17 Mal vor der Pause verworfen, so kannst du gegen keinen Gegner gewinnen“, sagte Vereschako.

Es dauerte bis zur 48. Minute und dem 12:27, ehe der MJC das zehnte Feldtor gelang. In der Schlussphase hämmerte Gabriella Szabo mit Wut und Verzweiflung einige sehenswerte Würfe ins Netz und Torfrau Aleksandra Baranowska wehrte einige Bälle ab – insgesamt war die Leistung der Miezen aber alles andere als Zweitliga-tauglich. „Die Mannschaft muss lernen, dass man bis zum Schluss kämpfen muss und nicht einfach den Kopf hängen lässt“, war die Trainerin ziemlich sauer über die MJC-Leistung.

DJK/MJC Trier: Eckelt, Baranowska – Petrovska (1), Sattler (1), Ilcuikaite (1), Houben (4/1), Czanik (1), Tolic (1/1), Szabo (6), Zrnec, Simon-Varga (3) – Beste Werferin Buchholz/Rosengarten: Land, Kadenbach (je 5)

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