Frauen-Handball

Miezen: Alles andere als eine optimale Vorbereitung

miezen logo neu 2018FOTO: MJC

Trier. Der Mini-Kader der DJK/MJC Trier ist vor dem Auswärtsspiel bei der SG Kirchhof noch weiter dezimiert.

Am Donnerstag war der Nikolaustag, und Elena Vereschako hätte einen großen Stiefel herausstellen können. Und für Weihnachten hat die 45-jährige Trainerin der Trierer Miezen den gleichen Wunschzettel. „Ein, zwei Neuzugänge wären ideal.“ Gerade in der Trainingsarbeit macht sich der Mini-Kader des Frauen-Handball-Zweitligisten DJK/MJC Trier negativ bemerkbar. Speziell dann, wenn er durch Verletzungen und andere Umstände noch weiter ausgedünnt wird – so wie aktuell. Torfrau Melanie Eckelt war die gesamte Woche beruflich im Ausland, Dora Simon-Varga konnte wegen einer Magen-Darm-Erkrankung nicht trainieren, Maja Zrnec musste wegen einer Patellasehnenverletzung zwei Tage pausieren, und Linsey Houben konnte wegen Fersenproblemen nur eingeschränkt trainieren. Immerhin kehrte Dovile Ilciukaite unverletzt vom WM-Vorqualifikationsturnier von der litauischen Nationalmannschaft zurück. Allerdings auch ohne das Ticket für die Playoffs, denn Litauen verlor gegen Gastgeber Schweiz und die Faröer Inseln, gewann lediglich gegen Finnland.

Diese Kadersituation macht die ohnehin nur geringen Siegchancen der Miezen im Auswärtsspiel am heutigen Samstag bei der SG 09 Kirchhof in Kassel (Anwurf: 18 Uhr) noch kleiner. „Auch wenn ich grundsätzlich überzeugt bin, dass wir gegen jeden Gegner bestehen können – angesichts der Kadersituation müsste schon einiges zusammenkommen, wenn wir in Kirchhof punkten wollen. Da bin ich Realist genug, aber eine Überraschung würden wir natürlich gerne mitnehmen“, sagt Vereschako.

Nach neun Spielen sind die Miezen weiter Tabellenletzter, Kirchhof rangiert mit 8:10 Zählern auf Rang acht. Das Team von Trainer Christian Denk hat aber schon einige bemerkenswerte Ergebnisse eingefahren, wie zum Beispiel zwei Remis gegen die Spitzenmannschaften Beyeröhde und Mainz.

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