Regionaler Handball

Frauenhandball: Schweicher Schwäche aus sieben Metern

Motivatorin, Seelentrösterin, harter Hund: Franziska Garcia muss derzeit verschiedene Rollen verkörpern. FOTO: privat / TV

TuS Daun – HSG Kastellaun/Simmern 20:25 (8:10)

Überraschende Heimniederlage für die Dauner Rheinlandliga-Frauen: Die Vorentscheidung fiel, als die Gäste auf 14:9 in der 33. Minute davonzogen und diesen Fünf-Tore-Vorsprung bis zum Abpfiff verteidigten. „Wir waren kopflos und haben zwei Punkte verschenkt. Es war kein schönes Spiel, das wir abgeliefert haben. Von Beginn an wirkte die Mannschaft, als sei sie mit den Gedanken nicht auf dem Feld. In der Abwehr waren wir zu halbherzig, und es fehlten die Absprachen.  Im Angriff fehlte der letzte Wille. Hinzu kamen unplatzierte Würfe auf das Tor und auch etwas Pech“, berichtete Dauns Co-Trainerin Claudia Philipp. Das Spiel habe die Trainingsbeteiligung in den vergangenen Wochen widergespiegelt, in denen aufgrund von Verletzungen und Krankheit kein optimales Training möglich gewesen sei.

TuS: Miller und Sonnen – Merten (2), Brand (2), F. Kutscheid (2), J. Kutscheid (2), Krämer, Lüsse (1), Dreiseitel, L. Aideyan (3/3), Clever (8)

TV Engers – HSG Wittlich II 36:19 (18:7)

Mit dem letzten Aufgebot musste die Wittlicher Reserve beim Tabellenführer in Engers ran. Die HSG unterlag erwartungsgemäß und deutlich. Aufseiten der Gastgeber waren Derya Akbulut (13 Tore) und Katharina Marx (10) die auffälligsten Spielerinnen. Beim 10:4 in der 18. Minute hatte sich der Favorit erstmals deutlicher abgesetzt. Engers baute den Vorsprung bis zur Pause auf 18:7 aus. Über 23:13 in der 42. Minute und 31:15 in der 52. Minute kam der künftige Meister zum ungefährdeten Erfolg.

HSG II: Hayer - L. Teusch, Esch (7/3), Lames, S. Teusch (4), Gassanov (5), Lopez (1), Ertz (2)

HSC Schweich – HSG Mertesdorf/Ruwertal 23:24 (8:10)

Den besseren Start in die Begegnung hatten die Gäste aus dem Ruwertal, die mit 8:3 (17.) in Führung gingen. Dann aber stellte das Team nach Aussage seines Trainers Hermann Schöler das Handballspielen ein. So verkürzten die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 8:10. Über 15:13 und 16:14 (41.) schien sich das Spiel zugunsten der Gastgeberinnen zu drehen. Doch die HSG schlug zurück: Mertesdorfs Helena Thielen behielt die Nerven und brachte mit dem Schlusspfiff den Ball zum entscheidenden 24:23 per Siebenmeter im Schweicher Tor unter. „Schweich hatte mindestens ein Remis verdient. Wir hatten das Glück auf unserer Seite“, urteilte Schöler. Die Gastgeber haderten mit ihrer Abschlussschwäche, sie vergaben letztlich vier Siebenmeter.

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