Champions-League-Finale

Ramadan stellt Klopp vor Probleme: Salah kraftlos?

Mohamed Salah ist der Top-Torjäger der Premier League. Foto: Peter Byrne/ PA WireFOTO: Peter Byrne

Kiew. Als ob die Aufgabe gegen das Starensemble von Real Madrid nicht schon schwer genug wäre, muss sich Jürgen Klopp vor dem Champions-League-Finale noch mit Problemen besonderer Art beschäftigen.

Als ob die Aufgabe gegen das Starensemble von Real Madrid nicht schon schwer genug wäre, muss sich Jürgen Klopp vor dem Champions-League-Finale noch mit Problemen besonderer Art beschäftigen.

Das Duell mit den Königlichen am Samstag (20.45 Uhr MESZ) fällt mitten in den Fastenmonat Ramadan, und ausgerechnet zwei Schlüsselspieler des FC Liverpool sind gläubige Muslime: Top-Torjäger Mohamed Salah und dessen kongenialer Sturmpartner Sadio Mané. Zusammen mit dem Brasilianer Roberto Firmino bilden sie den treffsichersten Angriff der Champions-League-Geschichte.

Da wäre es geradezu fatal, sollte sich die Tormaschine der Reds - 29 Treffer erzielte das Trio auf dem Weg ins Finale - gegen Real kraftlos zeigen. Denn während des Ramadan dürfen Muslime vom Sonnenauf- bis zum -untergang kein Essen und Trinken zu sich nehmen. Bis zum 14. Juni, dem Tag des WM-Eröffnungsspiels, dauert die Fastenzeit noch an.

Zumindest von Salah ist bekannt, dass er praktizierender Muslim ist. „Der Ramadan bedeutet mir sehr viel. Er erfüllt mich und macht mich glücklich“, sagte Salah, der in dieser Saison unter Klopp zum Superstar der Premier League aufgestiegen ist. Salah stellte mit 32 Treffern einen Torrekord in Englands Eliteliga auf und wurde zum besten Spieler der Saison gewählt. Dabei musste Liverpool im vergangenen Sommer gerade einmal 42 Millionen Euro an die AS Rom überwiesen, inzwischen ist sein Marktwert um ein Vielfaches nach oben geschnellt - und die Interessenten stehen Schlange.

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