Basketball

Kein Kampf, keine Punkte: Klatsche für die Gladiators

Jede Menge Redebedarf: Gladiators-Trainer Christian Held spricht in einer Auszeit mit seinem am Sonntag komplett indisponierten Team. Die Trierer gingen mit 55:95 gegen Hanau unter.FOTO: TV / Willy Speicher

Trier. Die Römerstrom Gladiators Trier haben am Sonntagabend ein Heim-Debakel gegen den Tabellenletzten Hanau erlebt. Wie es dazu kam.

„Was ist das denn?“ – Sonntagabend in der Arena. Auf dem Feld: die Römerstrom Gladiators Trier gegen die Hanau White Wings. Es sind noch ein paar Minuten bis zur Halbzeitpause, als dieser Ruf eines Fans aus dem Publikum durch die außergewöhnlich stille Arena schallt: „Was ist das denn?“ Mit 23:31 liegen die Gladiatoren zu diesem Zeitpunkt zurück gegen den Tabellenletzten. Hanau bärenstark, Trier ganz schwach. Von den Gladiatoren kommt viel zu wenig – und es sollte noch schlimmer werden … am Ende setzt es eine 55:95 (29:48)-Packung – eine Heimklatsche, wie sie Trier selten erlebt hat.

„Was ist das denn?“ Es ist die Frage des Abends. Die Antwort muss lauten: nicht viel, bis gar nichts von Trier. „Hanau hat verdient gewonnen, sie haben ein super Spiel gemacht – das ist ein Teil der Wahrheit“, findet ein sichtlich angefressener Christian Held nach der Partie: „Aber der andere Teil der Wahrheit ist, dass wir irgendwann aufgehört haben, Defense zu spielen.“

Schon zu Beginn sind die Gäste stärker, agieren mit viel mehr Willen und Einsatzbereitschaft. Dennoch sind die ersten zehn Minuten am Sonntag noch Triers beste Phase.

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