Basketball

Der Wahnsinn von Baunach - Gladiators feiern unglaublichen Sieg

Logo_Gladiators_Neu FOTO: Verein

Baunach. Was bitte war das denn für ein Spiel? Wie die Gladiators Trier am Sonntagabend nach zweifacher Verlängerung beim Tabellenvorletzten gewonnen haben.

Baunach/Trier Unglaublich, ohne Worte, unfassbar – was bitte war das denn für ein Spiel der Römerstrom Gladiators Trier am Sonntagabend? Partie eigentlich schon verloren, dann Verlängerung, noch eine Verlängerung und dann der 115:112 (38:56/90:90/104:104)-Sieg bei den Baunach Young Pikes.

Eine Halbzeit lang zeigen die Trierer eine ganz schwache Vorstellung, leisten sich Ballverlust über Ballverlust, machen es defensiv nicht gut und liegen zur Pause völlig verdient mit 38:56 hinten, kommen auch bis zum dritten Viertel nicht wirklich heran (61:78). Doch dann packt das Team von Trainer Christian Held diese Schlussphase aus. Mit Beginn des letzten Viertels ist Trier plötzlich da, steigert sich enorm, zeigt mit einem Mal die notwendige Aggressivität in der Defensive, zwingt Baunach zu Ballverlusten. Und vorne führen Kevin Smit, Simon Schmitz, Jermaine Bucknor und ganz besonders Kelvin Lewis ihre Mannschaft an. Stück für Stück kommt Trier heran: 26 Sekunden vor Schluss versenkt Kapitän Schmitz einen Dreier – das Team von Trainer Christian Held ist auf vier Zähler dran (86:90). Dann steht Baunachs Daniel Keppeler an der Freiwurflinie, vergibt beide. Im Gegenzug bringt Schmitz den Ball schnell auf Lewis, der für Drei. Der US-Amerikaner trifft mit Foul – und versenkt auch den Bonus-Freiwurf. 90:90 – Verlängerung.  Wahnsinn pur.

Aber erst mal von vorne: Es ist ein wilder Start der Gladiators: Einen Ball nach dem anderen verdaddeln die Gäste von der Mosel. Mal landet ein Ball im Aus, mal einer in den Armen der Gegner. Acht Ballverluste leistet sich das Team von Trainer Christian Held allein im ersten Viertel. Trier wirkt unkonzentriert. Auch defensiv  ist es ein ganz schwacher Auftritt in dieser Phase. Mit 18:27 geht’s ins zweite Viertel.

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