Trier

Eine Auszeichnung, die anspornt

„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung“, freut sich Firmenchefin Alesja Kroneberger (rechts), hier mit ihren Mitarbeitern Anna Nehren und Luca Du-Sartz.FOTO: TV / Heribert Waschbüsch

Trier. Mut, unternehmerisches Engagement und eine pfiffige Idee. Firmengründer in der Region Trier müssen einiges mitbringen, um erfolgreich zu sein. Alesja Kroneberger ist das laut KJU gelungen. Ein Kurzporträt.

Der Kreis Junger Unternehmer hat einen besonderen Fokus auf junge Gründer gelegt. Nun wurden drei erfolgreiche Unternehmensstarter ausgezeichnet (siehe Artikel unten). Alesja Kroneberger hat ihr junges Unternehmen, Mr. Beau, 2016 gegründet und in der Christophstraße 27 in Trier eröffnet – der erste Kosmetiksalon deutschlandweit nur für Männer. „Ich wollte etwas Neues, etwas Anderes beginnen“, erzählt sie. Zuvor war sie bereits 14 Jahre als Kosmetikerin, Masseurin, Fußpflegerin und Visagistin tätig. Der Unternehmensstart forderte sie in anderen Feldern: „Vor allem die viele Bürokratie und die Finanzierung waren durchaus kompliziert“, sagt die ausgezeichnete Unternehmerin. Hilfe gab es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die ihr ein Gründerdarlehen vermittelte. „Sogar mein Businessplan wurde von der KfW ausgezeichnet.“ Die Idee war 2016 noch einmalig, die gebürtige Bitburgerin gründete Deutschlands ersten Kosmetiksalon nur für Männer. Das Konzept geht auf. „Wir leben unser Spezialistentum“, sagt Kroneberger, „von Kopf bis Fuß – Haarschnitt, Gesichtspflege, Pediküre.“ Beim Unternehmensstart hatte die Gründerin drei Mitarbeiter, inzwischen sind es vier, und fürs kommende Jahr sucht sie weiter Verstärkung. Die KJU-Gründerpreisträgerin hat aber auch sonst noch ehrgeizige Ziele. Bereits jetzt plant sie, einen weiteren Kosmetiksalon, nicht in Trier, nur für Männer zu eröffnen.  Und ihr großer Traum wäre es, eine eigene Pflegeserie herauszubringen. „Ich habe alles dafür, die tägliche Erfahrung und die Einsicht, was man(n) braucht.“

Die Auszeichnung durch den Kreis junger Unternehmer beflügelt sie dabei. „Das ist eine sehr schöne Auszeichnung, und die Anerkennung anderer erfolgreicher Unternehmer spornt an.“  Noch ist sie selbst kein KJU-Mitglied, will aber gerne den Jungunternehmern beitreten.

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