Zu wenig Hebammen in der Region

Trier. Die Situation der Geburtshelferinnen ist schwierig. Die Stadt und der Kreis laden zu einer Diskussion ein.

(red) Neben anderen Faktoren belasten sie die hohen Versicherungsbeiträge. Das führt dazu, dass die Hebammen im Landkreis und in der Stadt Trier oft auf Monate ausgebucht sind. Inzwischen wurde von Kreis und Stadt sogar ein Notdienst mit Standorten in Konz und Trier eingerichtet, an den sich Frauen wenden können, die nicht auf eine feste Hebamme setzen können (der TV berichtete mehrmals).

Um dem Problem weiter zu begegnen, wird in der Kreisverwaltung in Trier am 30. August eine Veranstaltung angeboten, bei der mit Fachleuten darüber diskutiert werden soll, welche Lösungen es geben könnte.
"Perspektiven zur Gesundheitsfürsorge durch Hebammen in der Region Trier" - mit diesem Titel ist die gemeinsame Veranstaltung von Kreis und Stadt überschrieben. Dargestellt wird dabei die Hebammenversorgung in der Region sowohl aus Sicht des Hebammenverbandes sowie aus der der Krankenkassen. Im Mittelpunkt des Abends steht eine Podiumsdiskussion unter der zentralen Fragestellung, wie die Gesundheitsfürsorge durch Hebammen konkret verbessert werden kann. Die Diskussion wird von TV-Redakteur Christian Kremer moderiert.

Eingeladen sind unter anderem Hebammen, Vertreter des Vereins Motherhood, Ärzte, Vertreter der Geburtsklinik Mutterhaus in Trier sowie der Beratungsstellen. Landrat Günther Schartz und Bürgermeisterin Angelika Birk haben zugesagt. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr im Sitzungssaal der Kreisverwaltung in Trier, Willy-Brandt-Platz 1. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten bei Angelika Mohr, Telefonnummer 0651/715-433, Mailadresse angelika.mohr@trier-saarburg.de.

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