Straßenverkehr

Bei diesen Zebrastreifen in Trier gibt’s Änderungen

FOTO: TV / Eltges, Stefanie

Trier. Ab heute können die Trierer im Internet ihre Meinung zu den Fußgängerüberwegen sagen – Mitbestimmen geht allerdings nicht.

Auf den letzten Drücker bindet die Stadtverwaltung nun doch noch die Trierer in die Überlegungen mit ein, welche Zebrastreifen im Stadtgebiet erhalten bleiben, welche um- und aufgerüstet werden, durch andere Querungshilfen ersetzt oder tatsächlich ersatzlos gestrichen werden müssen. Auf der Internetplattform www.trier-mitgestalten.de können alle Bürger ab Dienstag zumindest ihre Meinung zu den aktuellen Plänen der Stadt kundtun.

Auf einer interaktiven Karte sind dort die fraglichen Zebrastreifen markiert. Per Mausklick kann sich jeder angemeldete Bürger ein Foto des Fußgängerüberwegs und der Verkehrssituation anschauen. Angezeigt werden auch die Argumente der Stadt für oder wider den Erhalt des Zebrastreifens beziehungsweise die Pläne, wie Fußgängern stattdessen eine sichere Überquerung ermöglicht werden soll.

Nutzer können sich die Zebrastreifen nach Stadtteil oder Status (“entfallen“, „werden ersetzt“, „können nachgerüstet werden“) sortieren lassen. Auch die gesetzlichen Grundlagen werden auf der interaktiven Plattform präsentiert. Zu jedem Zebrastreifen können Bürger, die sich auf der Internetseite registrieren, Anmerkungen hinterlassen.

„Wir wollen so das größtmögliche Maß an Transparenz schaffen“, erklärte Baudezernent Andreas Ludwig am Montag bei einem Pressegespräch. „Vielleicht haben wir ja trotz aller Sorgfalt bei unserer Bewertung der Zebrastreifen Dinge übersehen, auf die die Bürger uns jetzt aufmerksam machen können.“ Zu viel dürfen sich die Trierer allerdings nicht erwarteten: „Es wird nicht so sein, dass wenn es jetzt Proteste hagelt gegen den Wegfall eines Überwegs, dieser dann doch bleibt. Wir müssen uns schließlich an die gesetzlichen Vorgaben halten“, betonte Ludwig.

top