Unfall

Spektakulärer Unfall in Trierer Schleuse: Was ist schiefgegangen bei den Routinearbeiten?

Bei Bauarbeiten an der Moselschleuse Trier ist am Dienstagabend ein Kran umgekippt und auf ein Schiff gefallen. Das Schiff drohte anschließend abzusinken. FOTO: TV / Florian Blaes

Trier. An der Moselstaustufe bei Trier ist ein Kran samt tonnenschwerem Stützpfosten auf ein Schubschiff gestürzt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt.

„Die Arbeiter hatten großes Glück – niemand wurde verletzt“, sagt Mathias Münch, Pressesprecher des Wasser- und Schifffahrtsamts Trier.

Immerhin wiegt der Pfosten, der am Dienstag gegen 17.30 Uhr im Vorhafen zur neuen, zweiten Schleusenkammer der Moselstaustufe auf ein Schiff stürzte, sieben Tonnen. Und der Aufbau des Krans, der den Stützpfeiler von einer im Vorhafen schwimmenden Arbeitsplattform heben sollte, war gleich mit auf das Schubschiff gefallen.

Die tonnenschwere Last drückte das Schiff unter Wasser. Stundenlang dauerte es, Kran und Pfosten von dem teilweise untergegangenen Schiff zu bergen.

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