Sanierung

Trierer Egbert-Grundschule schürt die Emotionen (Video)

Egbert-Schülerinnen und Schüler demonstrieren mit ihren Eltern vor dem Trierer Rathaus für ihre Schule. FOTO: Friedemann Vetter

Trier. Soll die Stadt ein altes Schulgebäude sanieren oder ein Neues bauen? Diese Frage spaltet die Trierer Politikszene seit Jahren. Eltern und Kinder demonstrierten gestern vor dem Rathaus.

„Wir sind Egbert!“ Die Botschaft ist nicht zu übersehen. Eltern und Kinder der Egbert-Grundschule versammeln sich am Dienstagabend kurz vor dem Beginn der Stadtratssitzung vor dem Rathaus, um für den Erhalt ihrer Schule zu demonstrieren. Dieser wurde zwar schon 2016 von einer Mehrheit im Stadtrat beschlossen (siehe Info), aber damit ist das Thema für die Egbert-Eltern eindeutig nicht erledigt. Sie wollen wissen, wann und wie es jetzt weitergeht.

Sylvia Mayer-Stenzel ist die Schulelternsprecherin der Egbert-Grundschule. Sie gehört zu den Organisatoren der aufgrund der vielen Kinder sehr fröhlich und lautstark verlaufenden Demo. Ihre Luftballons bringen Farbe in den grauen Augustinerhof. „Seit dem Ratsbeschluss hat sich wenig getan“, sagt Mayer-Stenzel. „Die Sanierungskosten wurden in den aktuellen Doppelhaushalt für 2019 und 2020 nicht eingestellt.“ Diese Kosten hat ein Saarbrücker Büro mit 2,7 Millionen Euro beziffert.

Die Ratssitzung beginnt mit der Einwohnerfragestunde. Vor einer Kulisse schwebener Luftballons, einige sind bereits zur hohen Decke des Sitzungssaals aufgestiegen, tritt Sylvia Mayer-Stenzel ans Mikro.

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