Verkehr

Ausbau hat die B51 sicherer gemacht

Viel Verkehr, viele Unfälle: die B 51 im Eifelkreis. FOTO: e_bit <e_bit@volksfreund.de>

BITBURG/Prüm. Es kracht insgesamt rund 4000 mal auf den Straßen im Eifelkreis – vor allem auf der B 410 und der B 50, wie die Statistiken der Polizei zeigen.

Die Unfallzahlen für 2018 werden zwar erst in den kommenden Wochen offiziell bekanntgegeben, doch ist davon auszugehen, dass auch die neue Statistik stark durch das Unfallgeschehen auf  der B 50 geprägt sein wird. Die Bundesstraße, die den Eifelkreis von Spangdahlem bis zur luxemburgischen Grenze bei Vianden durchkreuzt, war in den vergangenen Jahren stets die unfallträchtigste Verkehrsader im Altkreis Bitburg. Im Zeitraum 2014 bis 2017 wurden dort Jahr für Jahr zwischen 150 und 170 Unfälle erfasst.

Im Vergleich zu anderen Straßen ist das recht viel, im Vergleich zu früheren Jahren aber durchaus wenig.  2009 beispielsweise wurden auf diesem rund 47 Kilometer langen Abschnitt noch rund 220 Unfälle erfasst. Offensichtlich hat der Straßenausbau der vergangen Jahre die Statistik positiv beeinflusst.

„Durch sehr umfangreiche Entwässerungsmaßnahmen konnte der langjährige Unfallschwerpunkt Albachmühle bei Bitburg deutlich entschärft werden“, erklärt dazu Wolfgang Zenner von der Polizeiinspektion (PI) Bitburg. Ähnliches gelte auch für andere Bundesstraßen. „Auf der B 51 mit ihrem hohen Anteil an Schwerlastverkehr hat der Bau zusätzlicher Fahrstreifen und damit die Möglichkeit eines gefahrlosen Überholens durchaus positive Auswirkungen“, so Zenner.

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