Gesundheit

Die Landflucht der Weißkittel in der Eifel

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Susanne Weiland. Vergangenes Jahr hat sie die Apotheke in Arzfeld übernommen. Andernorts werden keine Nachfolger mehr gefunden. FOTO: TV / Christian Altmayer

Arzfeld/Pronsfeld. Im Eifelkreis gibt es mehr als 20 Apotheken. Genug, findet man bei der Verwaltung. In einer Gegend sind die Wege zu den Pharmazien aber länger geworden: in der Westeifel. Das liegt vor allem am Fachkräftemangel auf dem Land.

Susanne Weiland ist eine vielbeschäftigte Frau. Kaum eine Minute vergeht, ohne dass es an der Tür ihrer Apotheke in Arzfeld klingelt. Seit einem Jahr ist sie die Chefin. Und sie hat „gut zu tun“, sagt sie. Die Kunden kommen aus dem Dorf, aber auch aus Daleiden und Pronsfeld. Der Grund: Dort gibt es seit ein paar Jahren keine Apotheken mehr. Die früheren Inhaber gingen in Rente und fanden keine Nachfolger.

Nur, wo es keine Pharmazie mehr gibt, dürfen Apotheker einen Rezeptkasten aufstellen – wie hier in Pronsfeld. FOTO: TV / Stefanie Glandien
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