Lokalpolitik

Weniger Schulden und sanierte Verwaltung in der VG Bernkastel-Kues

Die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, hier ein Blick auf das sanierte Verwaltungsgebäude. Foto: Klaus Kimmling FOTO: klaus kimmling

Bernkastel-Kues. In der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues ist in der zu Ende gehenden Legislaturperiode viel geschehen. Ein Überblick.

Wer redet heute noch davon, dass die Verbandsgemeinde Neumagen-Dhron zum 1. Januar 2012 aufgelöst wurde und drei der vier Orte eine neue Heimat in der VG Bernkastel-Kues fanden? Anderswo im Land Rheinland-Pfalz wird immer noch über Zusammenschlüsse und Fusionen hart diskutiert – an der Mittelmosel ist das längst Geschichte. Dass das so ist, merkte man in der ablaufenden Legislaturperiode auch in den Sitzungen des Verbandsgemeinderates. Da war viel Übereinstimmung zu spüren. Sachlichkeit prägte die Diskussionen.

Sichtbar wurde der neue Zuschnitt der VG allerdings an einer markanten Stelle. Der Verwaltungstrakt am Bernkastel-Kueser Gestade wurde quasi links gemacht. Es blieb zwar ein Stein auf dem anderen, im Grunde wurde sonst aber alles am und in den beiden miteinander verbundenen historischen Gebäuden saniert beziehungsweise erneuert. Von November 2014 bis September 2016 waren die Mitarbeiter auf zwei Etagen einer leerstehenden Kurklinik auf dem Kueser Plateau untergebracht.

Etwa 4,5 Millionen Euro hat die Sanierung ihres angestammten Dienst­ortes gekostet. Das Land Rheinland-Pfalz hat davon 70 Prozent übernommen. Das war eine der Belohnungen dafür, dass Neumagen-Dhron, Piesport und Minheim ohne allzuviel Federlesens den Wechsel nach Bernkastel-Kues vollzogen hatten.

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