Rasanter Broadway-Sound im Theater Trier

Trier. Trier (no) Gestern in der Kritik zum Musical "Die Brücken am Fluss" haben wir das Wichtigste nicht erwähnt: die Musik und dazu natürlich die Musiker. Dafür bitten wir an dieser Stelle aufrichtig um Entschuldigung, denn das, was aus dem Orchestergraben stieg, trug schließlich zu einem wesentlichen Teil zum Gelingen des Abends bei.


In diesem Fall war es eine straff reduzierte Band, Streicher und Schlagwerk des Philharmonischen Orchesters Trier, unterstützt von den Gitarristen Christoph Haupers und Jörg Bracht. Die brachten die Partitur mit Elan, rhythmisch fulminant und sauber strukturiert zu Gehör und gewannen sogar dem dahinplätschernden Musikfluss hörenswerte Momente ab. Wo es möglich war, drehte das zur Band verschlankte Orchester auch richtig auf und sorgte für rasanten Broadway-Sound.
Verantwortlich dafür war der musikalische Leiter des Theaters Trier, Dean Wilmington, der beim Schlussapplaus auch seine Lorbeeren bekam.

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