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Das Triple ist geschafft

Sie freuen sich über den Weltrekord: Olaf Kuchenbecker vom Rekordinstitut für Deutschland (RID), Eva Pfitzner vom Leserattenservice, Patrik Meyer, Geschäftsführer der Commerzbank-Arena und Kinderbuchautor Stefan GemmelFOTO: Commerzbankarena

Frankfurt/Morbach. Der aus Morbach stammende Kinderbuchautor Stefan Gemmel hat in der Commerzbank-Arena Frankfurt seinen dritten Leseweltrekord aufgestellt.

Erneuter Triumpf für Stefan Gemmel: Der aus Morbach stammende Kinderbuchautor hat seinen dritten Weltrekord aufgestellt. Bei seiner Lesung in der Commerzbank-Arena in Frankfurt haben 5542 Besucher teilgenommen, 136 mehr als Gemmel in Koblenz bei seinem ersten Weltrekord 2012 unterstützten.

Der Kinderbuchautor atmet noch einige Tage nach dem Rekord erleichtert auf: „Das war ganz schön knapp“, sagt er. Erst gegen Ende der Veranstaltung hat er die Information bekommen, dass es funktioniert hat. Jetzt hat der gebürtige Morbacher, der mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Lehmen an der Mosel lebt, bereits seinen dritten Weltrekord aufgestellt. „Das Tripple ist schon etwas Besonderes“, sagt er. 2015 hatte er in 13 Tagen und zehn Stunden 82 Lesungen in ganz Deutschland gehalten.Eine Stunde hat die Veranstaltung in Frankfurt nach den Vorgaben des Rekordinstituts für Deutschland gedauert, sagt er. Zum einen hat er eine Geschichte vorgelesen, die er extra für diese Veranstaltung auf der Basis seiner Reihe „Im Zeichen der Zauberkugel“ geschrieben hat. Darin kämpft ein Drache unter dem Dach der Commerzbankarena mit Adler Attila, dem Maskottchen der Frankfurter Eintracht. Das Stadion sei dabei die beste Illustration gewesen, sagt Gemmel. „Man hat gesehen, dass die Blicke der Kinder nach oben gingen, die Kinder haben sich das auf der Bühne Commerzbank-Arena vorgestellt.“

Anschließend hat der Autor mit den Kindern eine Geschichte gemeinsam gelesen, die er ebenfalls für den Anlass extra geschrieben hatte. Diese ist in rhythmischen Reimen angelegt und war von den Kindern zuvor teilweise geübt worden. Unter seiner Regie haben sich die Massen von Kindern nun den Text gegenseitig vorgelesen.

Die Jungen und Mädchen seien daran sehr interessiert und beim gemeinsamen Lesen sehr konzentriert gewesen „Darauf haben sich die Kinder am meisten gefreut. Sie haben schon bei der Begrüßung die Blätter hochgehalten“, sagt Gemmel.

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