Wirtschaft

Gesteinsabbau: Neue Impulse für Diskussion

Der Gesteinsabbau ist nach wie vor ein strittiges Thema in der Vulkaneifel. Hier ist eine Grube bei Hillesheim zu sehen, die vor wenigen Jahren noch wesentlich kleiner war.FOTO: Mario Hübner

Von Mario Hübner. Die Interessengemeinschaft Eifelvulkane veranstaltet einen Informationsabend zum Stand des Rohstoffdialogs.

    Bürger sollen  ihre Vorschläge einbringen, wie  der Gesteinsabbau und  der Erhalt der Tourismusregion und der einzigartigen Vulkaneifellandschaft unter einen Hut gebracht werden können. Nach Ansicht der Interessengemeinschaft (IG)  Eifelvulkane kommen die Planungen für die Zukunft der Vulkaneifel zurzeit kaum vom Fleck. Nach der ersten Runde eines Lösungsdialogs beim kontroversen Thema Gesteinsabbau im Herbst 2016 gehen die Gespräche sehr schleppend und wenig transparent weiter.

In der entscheidenden Phase vor dem Start in die zweite Dialogrunde, in der die Weichen für die Zukunft gestellt werden, möchte die IG Eifelvulkane noch einmal mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen.

Am Donnerstag, 7. Dezember, um18 Uhr, sind alle  Bürger in das Rondell nach Gerolstein eingeladen, um sich mit ihren Ideen und Vorschlägen einzubringen. Das Grußwort spricht Gerolsteins Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz. Im gemeinsamen Austausch soll an diesem Abend zentralen Fragen nachgegangen werden  wie: Was wünschen sich die Menschen in der Eifel und ihre Gäste für diese einzigartige Landschaft? Was wird benötigt, um hier gut leben zu können?

Im Kern der Veranstaltung geht es  neben dem Erhalt der Natur um ein tragfähiges Konzept für das Zusammenwirken der unterschiedlichen Wirtschaftzweige Tourismus, Wasser- und Mineralwasserwirtschaft und dem Gesteinsabbau. Es geht insgesamt um mehr als 3000 Hektar Fläche, auf denen bereits Gestein im großen Umfang abgebaut wird und der für diese Zwecke gesichert werden soll.

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