Kriminalität

Einige Hinweise nach Beinahe-Mord von Osburg

FOTO: Medienhaus Trierischer Volksfreund / Friedemann Vetter

Trier. Schnappt die Polizei den bislang unbekannten Schützen, der vor anderthalb Jahren in Osburg (Kreis Trier-Saarburg) um ein Haar einen 35-jährigen Mann getötet hätte? Nach der Ausstrahlung des Falls bei Aktenzeichen XY ungelöst sind jedenfalls einige Hinweise eingegangen.

Die Trierer Polizei sucht weiter nach dem mysteriösen Schützen, der Mitte August 2017 in der Hochwaldgemeinde Osburg beinahe einen allein lebenden Mann ermordet hätte. Nachdem am Mittwochabend die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ über den Kriminalfall berichtet hat, gingen bei den Trierer Ermittlern knapp zwei Dutzend Anrufe ein. Ob darunter auch erfolgversprechende Hinweise waren, konnte der zuständige Trierer Oberstaatsanwalt Eric Samel am Donnerstagmorgen noch nicht sagen. Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Neben Samel kam in der Sendung auch der Trierer Mordermittler Christian Cordel zu Wort.

Bei der Tat hatte der Unbekannte mit einer abgesägten Schrotflinte durch das Erdgeschossfenster eines Wohnhauses in der Osburger Bergstraße geschossen. Die aus kurzer Distanz abgefeuerten Schrotkugeln durchschlugen die heruntergelassenen Rollläden und das Fenster und drangen dann in die gegenüberliegende Wand des Zimmers ein. „Pures Glück, dass der allein in dem Haus lebende Bewohner nicht getroffen wurde“, so der Trierer Oberstaatsanwalt Samel.

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