Wirtschaft

Nürburgring hat neue Strahlkraft dank schwarzer Zahlen

Die dunklen Jahren scheinen vorüber: Vom Nürburgring (hier die Boxengasse und die Grand-Prix-Strecke) geht wieder eine immense Strahlkraft für die gesamte Region aus. FOTO: Robert Kah – Nürburgring

Nürburg. Nach Jahren des Niedergangs ist der Nürburgring wieder in der Erfolgsspur. Davon profitieren nicht nur die neuen Eigentümer, die 200 Angestellten und übers Jahr verteilt mehr als 1100 Aushilfen, sondern die gesamte Region.

Irgendwie passt dieser Widerspruch zum Nürburgring: Während drinnen Geschäftsführer Mirco Markfort darüber referiert, dass vom Ring „seit drei, vier Jahren wieder eine immense Strahlkraft ausgeht“ und „wir wieder tiefschwarze Zahlen schreiben“, peitscht draußen scharfer Wind zunächst starken Regen, dann Schnee über die Rennstrecke – und dass Mitte März, kurz vor dem Start in die neue Motorsport-, Rad- und Eventsport-, Festival- und Firmenkunden-Saison, die Markfort mit namhaften Gästen wie dem zweifachen DTM-Champion Marco Wittmann und Rennradprofi Christian Knees vom Team Sky vorstellt.

Der Ring: Das war stets (bei fast allen Events, mal im stündlichen Wechsel und auch über die Jahre hinweg) Licht und Schatten, Regen und Sonne zugleich. Zumindest musste man darauf als Veranstalter, (Motor-)Sportler und Besucher stets gefasst sein. Doch schenkt man Geschäftsführer Markfort Glauben, so gilt die Wechselhaftigkeit für den Ring nur noch meteorologisch. Im TV-Gespräch sagt er: „Wir haben auf allen Ebenen neue Partner gefunden, unsere Streckenauslastung liegt bei nahezu 100 Prozent, wir haben inzwischen viele erfolgreiche Standbeine. Kurzum: Wir sind ein gesundes mittelständisches Unternehmen. Um den Ring braucht sich vorerst niemand Sorgen zu machen.“ 2018 sei sehr erfolgreich gewesen, „und ich gehe davon aus, dass es 2019 genauso weitergeht“.

Der Ring habe wieder eine „enorme Strahlkraft“. Und die wirke sich nicht nur auf das Unternehmen, sondern die gesamte Region aus. Genaue Zahlen, wie viel Umsatz der Ring in die Region bringe, könne er zwar nicht nennen. Aber auf Basis der internen Ring-Zahlen (die er nicht nennt) geht er von Gesamt-Umsätzen, die der Ring der Region bringe, „in dreistelliger Millionenhöhe“ aus.

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