Straßen NRW hält dem entgegen, dass die geplante Trasse im Mittelabschnitt auf einer Länge von insgesamt 2400 Metern für Wildtiere wie Wildkatze, Luchs und Rotwild passierbar sei.

Das entspreche 25 Prozent des gesamten Abschnitts. Anfang 2020 sollen die faunistischen Untersuchungen abgeschlossen sein. Sie dienen als Grundlage für die Artenschutzprüfung, die Natura-2000-Verträglichkeitsprüfungen und den landschaftspflegerischen Begleitplan. Im Oktober 2018 haben die Baugrunduntersuchungen begonnen, die fortgesetzt werden. Im Sommer sollen die Arbeiten am Vorentwurf beginnen.

Straßen NRW rechnet mit einer Bearbeitungsdauer von zweieinhalb Jahren. Erst dann beginnt das Planfeststellungsverfahren. So weit war man bereits schon einmal. Das war, bevor mit dem neuen Trassenverlauf geplant wurde.

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