Kriminalität

Kindesmissbrauch in der Eifel: Erst leugnen, dann gestehen

FOTO: dpa / Frank Rumpenhorst

Bitburg/Prüm. Das Amtsgericht Bitburg hat einen 54-Jährigen zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Der Mann hatte einen Jungen missbraucht.

Irgendwann weiß der Junge, was ihm blüht, wenn der Mercedes vor der Tür hält. Vier Mal steigt er ein beim Freund seines Vaters. Dann nie wieder. Doch die Begegnungen reichen, um ihn mehr als zehn Jahre später psychisch aus der Bahn zu werfen.

So schildert es ein heute 23-Jähriger vor dem Amtsgericht Bitburg. Richter Udo May und zwei Schöffen sollen an diesem Tag darüber urteilen, ob der Eifeler auf der Anklagebank den jungen Mann als Kind sexuell missbraucht hat. Und so soll es sich im Sommer 2005 zugetragen haben:

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