Osterbrauch

Und hier gibt’s den Brauch auch

Die Eierlagen in Neroth (links)  und Neuerburg haben Tradition – wenn auch keine so lange wie in Schönecken. FOTO: tv / Achim Wendels

Bitburg-Prüm. Nicht nur in Schönecken gibt es eine traditionelle Eierlage an Ostern. Ein Überblick mit Besonderheiten.

Nicht nur die Schön–ecker haben eine Eierlage, auch in anderen Orten wird gelaufen und gerafft. Wie lange wird der Osterbrauch bereits in anderen Dörfern durchgeführt und welche Besonderheiten gibt es?


Bollendorf
Hier wird es international, denn in dem Ort an der Sauer gibt es die einzige grenzüberschreitende Eierlage, meint der Veranstalter Kurt Allar vom Verkehrsverein. Seit über 30 Jahren wird der Brauch hier im Rahmen eines Frühlingsfestes mit Rahmenprogramm und Hüpfburg für Kinder ausgerichtet. Beginn ist am Sonntag, 21. April, um 14 Uhr. In Bollendorf gilt es 102 Eier aufzuraffen. Der Läufer legt eine Strecke von rund 7,2 Kilometern auf dem Uferwanderweg zurück. Dabei läuft er einen Rundweg, der sowohl auf der deutschen als auch auf der Luxemburger Seite entlang führt.


Echternacherbrück
Seit 24 Jahren organisiert die Vereinsgemeinschaft Echternacherbrück mit Unterstützung der Gemeinde ihre Eierlage. Dieses Jahr werden zehn Wettkämpfe ausgefochten. Am Ostersonntag, 21. April, werden Läufer und Raffer ab 14.30 Uhr in der Mindener Straße alles geben. Die Kinder müssen 24 Eier raffen, das entspricht einer Laufstrecke von 600 Metern. Die Erwachsenen sammeln ebenfalls 24 Eier, müssen aber zusätzlich noch 1000 Meter laufen. In Echternacherbrück haben sich dieses Jahr wieder „Damenläufer“ zur Verfügung gestellt. Und auch der Osterhase hat seinen Besuch angekündigt. Zum Abschluss erfolgt die Siegerehrung mit Verleihung der Medaillen.

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