Kultur

Graue Räume und viele Pläne

Die Villa Otrang verfügt nun über einen wettergeschützten und barrierefreien Eingang. Foto: Thomas Zühmer FOTO: Thomas Zuehmer

Fließem. Nach langer Umbauzeit ist die römische Villa Otrang wieder geöffnet. Beim Infoabend in Fließem standen die Zukunft und die Gastronomie im Fokus.

Ein großer grauer Kasten verbirgt die Eingangstür des Schutzhauses. Diese gelb gestrichenen Gebäude wurden im 19. Jahrhundert gebaut, um die römischen Funde bei der Villa Otrang zu überdachen. In einem der Schutzhäuser liegt im Apsis-Raum das eindruckvollste Mosaik der Anlage. Doch zunächst sieht man nur grau.

„Um die Villa Otrang für die Öffentlichkeit zu öffnen, mussten wir Schutzmaßnahmen ergreifen“, sagt Karl-Uwe Mahler von der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) bei der Informationsveranstaltung im Pfarrheim in Fließem. Konkret heißt das, dass graue Wände eingezogen wurden, die mit Glasfenstern und -türen den Blick auf die Mosaike ermöglichen. Das gefällt nicht jedem, wie an dem Abend, bei dem rund 30 Besucher sich informierten, klar wird.

Mahler erklärt, dass die Arbeit noch nicht beendet ist. „Es war uns ein wichtiges Anliegen, zum Saisonstart zu öffnen“, sagt Mahler. Dass jetzt noch nicht alles fertig ist, müsse man in Kauf nehmen. Tatsächlich fehlt noch einiges.

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