Jagdwesen

Entwicklung der Seuche  im Auge halten

Der Bitburg-Prümer Kreisgruppe im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz  hat knapp 1100 Mitglieder. Rund 200 davon sind der Einladung zur Jahreshauptversammlung in Neuerburg gefolgt. FOTO: Uwe Hentschel

NEUERBURG. Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisjagdverbandes geht es auch um die Afrikanische Schweinepest.

 Lässt sich mit Hilfe eines Zauns entlang der Grenze der Vormarsch der Afrikanischen Schweinepest aufhalten? Michael Billen, der selbst Jäger ist und in der gut gefüllten Neuerburger Stadthalle in seiner Funktion als Erster Beigeordneter des Eifelkreises am Rednerpult steht, um dort anlässlich der Jahreshauptversammlung des Kreisjagdverbands Bitburg-Prüm ein Grußwort zu sprechen, hat da seine Zweifel. Bislang sehe er darin auch keine Notwendigkeit, sagt Billen. „Wir sollten aufpassen, dass wir keine Infektion einschleppen, aber ich denke, dass wir vorerst keinen Zaun benötigen“, so der Kaschenbacher.

Schwierig werde es allerdings, wenn die Nachbarn, also Luxemburg, Frankreich und Nordrhein-Westfalen ihre Grenze dicht machten. „Wenn alle anderen Zäune errichten und wir nicht, dann haben wir ein Problem“, prophezeit Billen.

Rund 200 Jäger und Jägerinnen der Bitburg-Prümer Kreisgruppe sind nach Neuerburg gekommen. Und ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch sämtliche Begrüßungsansprachen und Jahresberichte zieht, ist die Afrikanische Schweinepest.

top