Kurzportrait von Wolsfeld

Dorf auf der Sonnenseite

Nein, wenn es heißt, „Wolsfeld brennt“, dann steckt da kein Brand und auch kein leidiger Feuerwehrstreit wie in Bitburg dahinter, sondern dann geht es um Hochprozentiges: Am dritten Sonntag im Oktober ist es wieder so weit, dann sind die drei Brennereien im Ort geöffnet.

Es gibt Schaubrennen, Verkostung, Essen und es kommen zwischen 1000 und 1500 Besucher. „Das ist eine tolle Sache“, sagt Ortsbürgermeister Heinz Junk. Der Ortschef der mittlerweile über 1000 Einwohner zählenden Gemeinde in der Verbandsgemeinde Bitburger Land hat aber noch mehr Positives zu berichten.

Am ersten Juliwochenende heißt es wieder „Wein und Musik im Hof“ – von wegen der Eifeler trinkt nur Bier. Die Veranstaltung auf der Hofanlage der Familie Lack wird vom Sportverein organisiert, und am 9. und 10. Juni ist das Wolsfelder Bergrennen, bei dem auch jeder Verein eingebunden ist.

Aber auch der Alltag ist in Wolsfeld gut auszuhalten. „Die Ortsumgehung hat die Wohnqualität stark erhöht, und nun haben wir auch eine schöne rückgebaute Ortsdurchfahrt“, sagt Junk. Zwar sei der Weg auch schwierig gewesen, aber man habe das gemeinsam gut gemeistert.

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