Stadtentwicklung

Die vergangenen fünf Jahre: Was geschah in Prüm?

Oktober 2015: Auch die Hillstraße ist in Prüm erneuert worden. FOTO: Fritz-Peter Linden

Prüm. Kommunalwahl 2019: Der Blick auf die vergangenen fünf Jahre zeigt, wie sehr sich Prüm in dieser Zeit äußerlich gewandelt hat. Auch weil der Rat zusammenhielt, als es wirklich darauf ankam.

Radikale politische Neuerungen sind des Prümers Sache nicht. Warum auch, wenn’s läuft? Man konnte das bei der bislang letzten Stadtratswahl im Mai 2014 sehen: „Fast alle sehen sich wieder“, titelte der TV damals, denn es hatte kaum sonderliche Verluste oder Gewinne gegeben bei der Verteilung der Sitze. Einer mehr für die CDU, einer weniger für die FWG, ansonsten: wie gehabt.

Die Verhältnisse in Prozent: 45 (CDU, mit Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy an der Spitze), 22 (FWG-Liste Kleis), 16 (SPD), 15 (Prümer Bürgerbewegung, mit Johannes Reuschen, der im Mai gegen die Amtsinhaberin antritt).

Der Rat also wurde kaum umgebaut. Anders ist das beim Gesicht der Stadt: Das hat sich deutlich verändert, die Geschichte der vergangenen fünf Jahre ist vor allem eine des Bauens. Klar, der Hahnplatz. Aber vorher wurde die Hillstraße erneuert, aus dem schlauchartigen Anstieg hinauf zum Konvikt wurde eine ansehnliche Pflasterstraße, ähnlich dem bereits umgestalteten Johannismarkt und dem Tiergartenplatz. Mit deutlich verbesserter – so nennen die das heute – „Aufenthaltsqualität“.

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