Kommunalwahl

Die Eifel im Blick: Nicht überall hat man die Wahl

Fernblick auf den 26. Mai: In manchen Orten gibt es keinen Bewerber für das Bürgermeisteramt. FOTO: vetter friedemann

Bitburg/Prüm. In 232 Orten im Eifelkreis Bitburg-Prüm wählen die Bürger am 26. Mai nicht nur neue Räte, sondern auch die Bürgermeister. In mehr als einem Drittel der Orten kandidieren die Amtsinhaber.

Es gibt zwei Orte im Eifelkreis, in denen die Bürgermeister bei der Kommunalwahl am 26. Mai nicht neu gewählt werden. Der eine ist die Stadt Bitburg, deren hauptamtlicher Bürgermeister bereits vor anderthalb Jahren gewählt wurde, und der andere ist Brimingen.

Das rund 100 Einwohner zählende Dorf in der Verbandsgemeinde (VG) Bitburger Land hat Anfang 2018 mit der benachbarten Kleinstgemeinde Hisel fusioniert. Und in diesem Zusammenhang wurde auch ein neuer Ortsbürgermeister gewählt, der gemäß Fusionsvertrag bis zur übernächsten Kommunalwahl 2024 im Amt bleibt. In allen anderen 232 Gemeinden des Eifelkreises werden neue Stadt- und Gemeinderäte sowie neue Orts- und Stadtbürgermeister gewählt. Zumindest theoretisch. In der Praxis gilt das nicht für alle Orte.

Ob die Bürger ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können, hängt im Grunde von zwei Faktoren ab. So sieht die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung zwar vor, dass der Bürgermeister direkt von den Bürgern gewählt werden soll.

top