Unwetter

Die Region bereitet sich auf gefährliche Starkregen vor (Video)

FOTO: dpa / Friebe

Trier. 500 rheinland-pfälzische Gemeinden erstellen derzeit neue Hochwasserschutzkonzepte. Denn immer öfter wird heftiger Niederschlag zum Risiko.

Die Starkregen der vergangenen Tage und Monate haben enorme Schäden angerichtet. Stellenweise fiel laut Umweltminsterium in nur einer Stunde ein Viertel des Jahresniederschlags. Alleine im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben Privatleute und Unternehmer nach Schätzung der Kreisverwaltung Schäden in Höhe von 11,5 Millionen Euro erlitten. Hinzu kommen viele Millionen Euro, die die Kommunen für Aufräum- und Sicherungsarbeiten zahlen müssen.

Privatleute, Städte und Dörfer wollen sich daher nun besser vorbereiten. Zumal Experten davon ausgehen, dass es wegen des Klimawandels öfter zu Starkniederschlägen kommt, die jeden Ort treffen können. 500 rheinland-pfälzische Gemeinden erstellen nach Auskunft des Ministeriums nun neue Hochwasserschutzkonzepte.

In Zukunft werde Starkregen eine ganz andere Bedeutung haben, sagt Frank Hömme, dessen Ingenieur­büro an Hochwasserschutzkonzepten für die Verbandsgemeinden Konz und Saarburg, für Kenn und für Orte in der Vulkaneifel arbeitet. „Wir werden diese Ereignisse nicht schadenfrei überstehen, egal, was wir tun. Aber wir können die Schäden deutlich verringern“, betont der Diplom-Geograf.

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