Gold und Silber

Doppelerfolg für Rodlerinnen Geisenberger und Eitberger

"Jaaaa!": Die Erstplatzierten Natalie Geisenberger (r.) und Dajana Eitberger (l.) mit Siegerpose. Foto: Daniel KarmannFOTO: Daniel Karmann

Pyeongchang. Natalie Geisenberger hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die dritte Rodel-Goldmedaille ihrer Karriere gewonnen und ist damit zur erfolgreichsten Olympionikin in ihrer Sportart aufgestiegen.

Als Natalie Geisenberger ihre Gold-Fahrt beendet hatte, war auch Teamkollege Felix Loch nicht mehr zu halten. Die tragische Figur vom Männer-Rennen drückte der Ausnahmerodlerin nach ihrem erneuten Gold-Coup bei den Winterspielen in Pyeongchang einen dicken Kuss auf die Wange.

Mit ihrem dritten Olympiasieg stieg die 30-Jährige aus Miesbach am Dienstag zur erfolgreichsten Olympionikin ihrer Sportart auf. „Ich war so entspannt wie noch nie. Ich habe alles erreicht, was ich mir erträumt habe. Und jetzt noch ein bisschen mehr“, sagte sie im Olympic Sliding Centre.

Dajana Eitberger machte mit Silber bei ihrem Olympia-Debüt den deutschen Doppelerfolg perfekt und umschlang Geisenberger mit der deutschen Fahne. „Ich bin total happy, sprachlos, erleichtert und euphorisch“, sagte die 27-Jährige aus Ilmenau und sprach von einer „Achterbahn der Gefühle“. Schwer enttäuscht war indes 2010-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner, die im vierten und letzten Lauf von Platz zwei hinter die Bronze-Gewinnerin Alex Gough aus Kanada zurückfiel.

Geisenberger hatte vor vier Jahren in Sotschi schon Gold im Einzel und bei der Premiere des Teamwettbewerbs geholt. Am Donnerstag kann sie mit der Mannschaft noch ihren vierten Olympiasieg einfahren.

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