Söder besucht Rettungskräfte

Bayern schickt weitere Helfer in Schnee-Katastrophengebiete

Einsatzkräfte der Bundeswehr befreien das Dach der Straßenmeisterei in Wolfratshausen von Schneemassen. Foto: Matthias Balk FOTO: Matthias Balk

München. In Bayern drohen weitere kräftige Schneefälle. Der Freistaat schickt 500 zusätzliche Bereitschaftspolizisten in die verschneiten Katastrophenregionen.

„Es gibt keinen Anlass zur Panik, aber schon zu ernster Besorgnis“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Bad Tölz. Dort wollte er sich einen Überblick über die Situation verschaffen.

Insgesamt sind laut Söder dann 5000 Kräfte im Einsatz - und vor allem damit beschäftigt, einsturzgefährdete Dächer vom Schnee zu befreien. Bei Bedarf sollen weitere Helfer in Bewegung gesetzt werden. Alle seien „volle Pulle im Einsatz“, sagte Söder. „Die größte Herausforderung der nächste Tage wird die Dächerlast sein“, betonte der Ministerpräsident. „Durch den Regen wird insgesamt die Last schwerer.“ Die Helfer seien „sehr sehr besorgt“.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) sagte in einer vom Bayerischen Roten Kreuz im Internet verbreiteten Videonachricht: „Es ist wirklich eine ernste Situation.“ Sie dankte ebenfalls den ehrenamtlichen Helfern. „Es ist wirklich eine sehr positive Botschaft, wie hier zusammengestanden wird, um den Menschen in Not zu helfen.“

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