Umwelt

Gutachten zum Kerosinregen erst im Mai - 2018 rund 200 Tonnen in der Luft abgelassen

Wie schädlich ist in der Luft abgelassenes Kerosin? Das soll ein neues Gutachten klären. FOTO: dpa / Federico Gambarini

Trier. Ein Gutachten über das Spritablassen von Flugzeugen verzögert sich deutlich. Hier sind die Gründe:

Das noch für dieses Jahr erwartete Gutachten über die Auswirkungen der Kerosinablässe von Flugzeugen verzögert sich. Es seien „unerwartet grundlegende Arbeiten notwendig“, sagte ein Sprecher des für das Projekt zuständigen Umweltbundesamts unserer Zeitung. Der Grund: Das Thema sei in den letzten Jahrzehnten wissenschaftlich praktisch nicht begleitet worden. Zudem seien auch die juristischen Fragen deutlich komplexer als erwartet.

Zivil- und Militärflugzeuge lassen auch über der Region Trier immer wieder größere Mengen Treibstoff ab. Die Spritablässe dienen dazu, das Gewicht der Flugzeuge vor einer außerplanmäßigen Landung zu reduzieren. Jeder beabsichtigte Kerosinablass muss der Flugsicherung gemeldet werden.

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