Interview Professor Matthias Anthuber

Organspende: „Aufklärung muss Teil des Unterrichts werden“

Beim Organspendelauf in München haben jüngst rund 1000 Teilnehmer mitgemacht. Mit Fußball-Profi Arjen Robben, Ex-Handballer Stefan Kretzschmar, Trainer Felix Magath und Moderatorin Verona Pooth haben dabei auch mehrere Prominente für das Thema geworben. Einer der Macher des Laufs ist der Transplantationschirurg Matthias Ant­huber (Bild unten).  FOTO: dpa / Tobias Hase

Augsburg. Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie plädiert im TV-Gespräch angesichts enormer Herausforderungen in der Transplantationsmedizin für eine Ausweitung der Informationsarbeit und für die Widerspruchslösung.

Matthias Anthuber zählt zu den renommierten Transplantationschirurgen in Deutschland. Der 60-jährige ehemalige Handball-Nationalspieler ist Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie im Klinikum Augsburg.

Herr Anthuber, aktuell warten laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation hierzulande rund 9400 Patienten auf ein Spenderorgan. Im vergangenen Jahr überließen  955 Menschen nach ihrem Tod Organe für andere Patienten. Was lösen diese Zahlen bei Ihnen aus?

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