Kirche

Verzögerung bei Bistumsumstrukturierung: Reform nimmt Stufe für Stufe

Pfarreien der Zukunft FOTO: TV / Schramm, Johannes

Trier. Die neuen Großpfarreien im Bistum Trier  kommen nicht so rasch, wie dies geplant war.

Wird sich die Umsetzung der geplanten Strukturreform verzögern? Entsprechende Gerüchte kursieren im Bistum Trier schon seit Monaten. Doch wann immer man Bischof Stephan Ackermann oder seine Führungscrew danach fragte, schüttelten diese beharrlich den Kopf: Nichts dergleichen sei geplant, es bleibe beim Zeitplan, hieß es unisono immer wieder.

Bis gestern: Da traten der Bischof und sein Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg am späten Vormittag vor die Journalisten, um zu erklären, dass die „erste Stufe der Umsetzung der neuen Raumgliederung“ am 1. Januar nächsten Jahres mit 13 Pfarreien starte.

Eine echte Überraschung. Denn von einer ersten Stufe, bei der nur knapp ein Drittel der insgesamt vorgesehenen 35 neuen Großpfarreien errichtet werden soll, war bislang keine Rede gewesen.

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