Streit um Migration

Trump bestreitet „Drecksloch“-Bemerkung über Länder

Donald Trump sprach mit Senatoren über das Thema Immigration. Foto: Andrew HarnikFOTO: Andrew Harnik

Washington. US-Präsident Donald Trump soll in einem Gespräch über die Einwanderungspolitik mehrere Staaten als „Dreckslöcher“ bezeichnet haben.

US-Präsident Donald Trump soll bestimmte Länder als „Drecksloch-Staaten“ bezeichnet haben, Berichte darüber lösten international Empörung aus. Trump bestritt allerdings, sich auf diese Weise ausgedrückt zu haben.

Seine Sprache sei zwar hart gewesen, aber so habe er sich nicht geäußert , erklärte er. Laut „Washington Post“ und anderen US-Medien soll Trump bei einem Treffen mit Senatoren am Donnerstag gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus „Drecksloch-Staaten“ aufnehmen müssten. Es ging dabei um den Aufenthaltsstatus von Menschen aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Staaten. Ein Sprecher des Weißen Hauses dementierte die Berichte zunächst nicht.

Trump schrieb dagegen am Morgen auf Twitter: „Die Sprache, die ich bei dem Daca-Treffen benutzt habe, war hart, aber das war nicht die Sprache, die benutzt wurde.“ Wenig später erklärte er, er habe nie etwas Abfälliges über Haitianer gesagt, außer dass Haiti ein „sehr armes und unruhiges Land“ sei.

Dem widersprach der demokratische Senator Dick Durbin, der an der fraglichen Unterredung teilnahm. „Ich habe nicht ein einziges Wort gelesen, das nicht gefallen wäre“, sagte er am Freitag. Präsident Trump habe „hasserfüllte, abscheuliche und rassistische Worte gewählt“, sagte der Senator. Er könne sich nicht erinnern, dass jemals ein Präsident der Vereinigten Staaten zu solch einer Art von Sprache gegriffen habe.

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