Fridays for Future

Klimademo in Trier – „Uns geht es nicht ums Schwänzen“

„Fridays for Future“ ist auf dem Schild mehrerer Schüler zu lesen. Die Jugendlichen demonstrierten auf dem Domplatz in Magedeburg für den Klimaschutz und den Kohleausstieg und ließen ihren Unterricht ausfallen. FOTO: dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Trier. Eine 15-jährige Triererin organisiert die Klimademo Fridays for Future und wehrt sich gegen Kritik an der Aktion.  

Schaut man sich die Facebook-Seite von Ronja Heimann an, erkennt man auf den ersten Blick, dass sich die 15-Jährige einem Thema verschrieben hat: Klimaschutz. Posten andere Teenager in ihrem Alter auf ihren Seiten Selfies vorm Spiegel, bei Parties oder mit Freunden, finden sich bei der Trierer Gymnasiastin ein Foto, das sie beim Unterschriftensammeln für den Antarktischen Ozean zeigt, an einem Stand der Umweltschutzorganisation Greenpeace oder bei den Protesten gegen den Kohleabbau im Hambacher Forst in Nordrhein-Westfalen.

Die Neuntklässlerin des Auguste-Viktoria-Gymnasium ist eine der Organisatoren der Fridays-for-Future-Proteste in Trier. Seit vergangenem Herbst engagiere sie sich bei der Aktion, die von der 16-jährigen schwedischen Schülerin Greta Thunberg initiiert worden ist. Seit August vergangenen Jahres bestreikt Thunberg jeden Freitag den Schulunterricht, um damit für die Umsetzung der Klimaziele einzutreten. Sie habe die Auftritte der Schwedin verfolgt und habe sich dann der Bewegung angeschlossen. „Greta ist extrem wichtig für uns“, sagt Heimann, betont aber, dass es nicht darum gehe, ihr nachzueifern.

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